Die SQS ist eine klimaneutrale Organisation
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Die SQS ist eine klimaneutrale Organisation

gabriel.diezi@sqs.ch

Gabriel Diezi

Veröffentlicht am: 30.06.2021

Lesedauer

ca. 4 Minuten

Mit dem Klimaschutz ist es der SQS auch während der Pandemie ernst. Deshalb haben wir den CO2-Ausstoss aus unserer Geschäftstätigkeit 2020 zu 100 Prozent kompensiert. Bei der Ermittlung des ökologischen Fussabdrucks zählen wir seit diesem Jahr auf das ausgewiesene Know-how der Stiftung myclimate.

Wir alle hinterlassen einen ökologischen Fussabdruck, der unser individuelles Umweltverhalten widerspiegelt. Dies gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Organisationen wie die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS). Mit ihrer Geschäftspolitik nimmt die SQS bewusst auf Umweltaspekte Rücksicht, fokussiert auf den Klimaschutz und erstellt seit 2012 eine eigene CO2-Bilanz. Denn nur wer nachhaltig wirtschaftet, hat langfristig Erfolg – davon sind wir überzeugt.

Den eigenen ökologischen Fussabdruck haben wir dieses Jahr erstmals in Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate ermittelt. Unsere CO2-Bilanz basiert neu auf dem international anerkannten Standard «The Greenhouse Gas Protocol». Damit ist sichergestellt, dass diese alle klimarelevanten Treibhausgase umfasst – ob direkt erzeugt, aus eingekaufter Energie oder in Form von indirekten Emissionen wie etwa aus Geschäftsreisen.

Ein weiterer Vorteil für uns: Die webbasierte myclimate-Plattform zur standardisierten Klimabilanzierung hat unsere umfangreiche Excel-Tabelle abgelöst, die es bisher selbst zu pflegen galt.

Pflänzchen wachsen in den Himmel

SQS-Fokus Klimaschutz: Nur wer nachhaltig wirtschaftet, hat langfristig Erfolg.

Wie gross ist der ökologische Fussabdruck der SQS?

Unsere CO2-Bilanz ermitteln wir neu gemeinsam mit der Stiftung myclimate. 

Reduzierter Geschäftsverkehr nötig

Doch wie gross ist unser aktueller ökologischer Fussabdruck? 2020 verursachte die SQS durch ihre Geschäftstätigkeit Treibhausgas-Emissionen in Höhe von 1005 Tonnen CO2-Äquivalenten. Drei Viertel davon entfielen auf den Geschäftsverkehr, der selbst im Pandemiejahr bei unseren Zertifizierungs- und Bewertungs-Dienstleistungen unverzichtbar blieb. Der coronabedingt häufige Einsatz von Fernbewertungen half jedoch, gerade die Emissionen aus Geschäftsflügen zu reduzieren.

Die Auditoren-Teams der SQS werden auch in normalen Zeiten versuchen, Vor-Ort-Besuche vermehrt mit Remote-Verfahren sinnvoll zu kombinieren, um so den CO2-Fussabdruck zu verkleinern. Dies selbstverständlich unter strikter Einhaltung der Akkreditierungsvorgaben.

Vollständige CO2-Kompensation aus Überzeugung

In Übereinstimmung mit unserem Nachhaltigkeitsverständnis kompensieren wir die eigenen Treibhausgas-Emissionen zu 100 Prozent.
Wir tun dies im Rahmen des myclimate-Projekts «Schutz tansanischer Wälder für Indigene, Wildtiere und das Klima», das zu zehn UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beiträgt.

Dank unserem Engagement für das vielschichtige Klimaschutzprojekt in Ostafrika hat die SQS den Status eines klimaneutralen Unternehmens erlangt, was myclimate per Urkunde bestätigte.

Natur soweit das Auge reicht: Ein Mitglied des tansanischen Hadza-Volkes unterwegs in seinem Jagdgebiet.
Bild: Carbon Tanzania

Das Klimaschutzprojekt sichert auch den Lebensraum hunderter Vogelarten und bedrohter grosser Säugetiere wie dem afrikanischen Elefanten.
Bild: Carbon Tanzania

Die Ziele des von uns unterstützten Projekts:

  • Gesicherte Landrechte für die Jäger und Sammler des Hadza-Volkes sowie die Hirtengemeinschaft Datooga in den Waldgebieten Nordtansanias
  • Eine verringerte Abholzung, womit weniger Treibhausgase in die Atmosphäre freigesetzt werden
  • Erhalt eines vernetzten Lebensraums für bedrohte Wildtiere wie den afrikanischen Elefanten, die Giraffe, den Wildhund und den afrikanischen Löwen
  • Jährliche CO2-Reduktion: 150 923 Tonnen

Schwerpunkt des Projekts bildet die Ausbildung und der Einsatz von indigenen Patrouillenteams, um den genehmigten dörflichen Landnutzungsplan durchzusetzen und illegalen Rodungen und der Wilderei vorzubeugen.

Diese Aktivitäten in den tansanischen Distrikten Mbulu und Karatu helfen unter anderem, eine Wasserstelle zu schützen, die für Mensch und Tier sehr wichtig ist.

 

Vom angestrebten Waldschutz in den Distrikten Mbulu und Karatu in Nordtansania profitieren letztlich alle.

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