4.4 Energie und Ressourcenverbrauch
Energie
Im Jahr 2025 nutzten wir 193’966 kWh Erdgas, um die Büroräumlichkeiten in Zollikofen zu heizen. Dies entsprach einer Zunahme von rund 8% gegenüber dem Jahr 2024 (179'518 kWh). Die Anzahl Heiztage nahm gemäss dem Hauseigentümerverband im Vergleich zum Vorjahr etwas zu. Dies kann ein Teil der Erklärung für den erhöhten Erdgasverbrauch sein. Andere mögliche Faktoren müssten näher untersucht werden.
Wie in den Jahren zuvor konnten wir auf die Wärme-Rückgewinnung (WRG) aus den Kühlanlagen der Migros-Filiale im Untergeschoss der Geschäftsstelle in Zollikofen zählen. Dank der WRG der Migros konnten wir 2025 Energie im Umfang von fast 23,000 kWh beziehen. Dies entsprach insgesamt einer Emissionsmenge von mehr als 36 tCO2e, was im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme um 3 tCO2e entsprach.
Für die Büroräumlichkeiten in Mailand besteht ein Pauschalmietvertrag (also ohne variable Energiekosten), und die Emissionen werden anhand des Energieeffizienz-Zertifikates pro gemieteten Kubikmeter berechnet. Das Zertifikat und die genutzte Energiequelle (Erdgas) blieben für das Jahr 2025 unverändert. Somit ergab sich auch für das Jahr 2025 eine errechnete Emissionsmenge von knapp 5 tCO2e.
Für die Büroräumlichkeiten in Zollikofen bezogen wir im Jahr 2025 142'166 kWh Strom, das ist vergleichbar mit dem Bezug aus dem Vorjahr. Da dies kein «grüner» Strom war, verursachten wir einen CO2e-Ausstoss von rund 2.5 tCO2e. Der Emissionswert pro kWh basierte auf den Daten von 2024, der Stromlieferant konnte zum Zeitpunkt der Bilanzierung keine aktuelleren Werte liefern. Für die Büroräumlichkeiten in Mailand schlossen wir einen Vertrag zum Bezug von nachhaltigem Strom ab. Folglich weisen wir dafür keine Emissionen im Scope 2 aus. Die bezogene Strommenge in Mailand betrug rund 4000 kWh.
Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der SQS in Zollikofen speiste Strom im Umfang von 60’538 kWh in das Netz ein. Im Jahr 2024 waren es 54’851 kWh und 2023 waren es 60'212 kWh gewesen. Die Veränderung kann gemäss dem Hauseigentümerverband primär auf die Veränderung der Sonnenscheindauer zurückgeführt werden. Im Jahr 2023 lag die totale Sonnenscheindauer in Bern/Zollikofen bei 1993 Stunden, 2024 bei 1542 Stunden und 2025 bei 1924 Stunden.
Ressourcenverbrauch
Im Jahr 2024 wurden für eingekaufte Waren und Dienstleistungen rund 16 tCO2e bilanziert, im letzten Jahr über 67 tCO2e. Die Zunahme um über 300% erklärt sich primär aus einer höheren und kompletteren Datenverfügbarkeit für Verpflegung und Übernachtungen. Berücksichtigt wurden durch die Geschäftsstelle sowie durch das Schulungsangebot verursachte Emissionen. Dies machte rund 40 tCO2e aus. Die ökologischen Auswirkungen der Verpflegung und Übernachtungen, die im Rahmen von Audits entstehen, wurden nicht bilanziert. Die restlichen Mehremissionen entfielen primär auf höheren Mengen an bezogenen IT-Produkten, hauptsächlich Bildschirme, Tablets und Laptops.
Unter eingekaufte Waren und Dienstleistungen sind in der Treibhausgasbilanz zudem der Bezug von Cloud-Services, Druckern, Tonern, das verwendete Papier (inklusive Hand- und Toilettenpapier) oder der Postversand berücksichtigt. Zudem wird hier der Verbrauch des Warm- und Kaltwassers an der Geschäftsstelle in Zollikofen abgebildet. Dieser nahm über die letzten Jahre leicht zu. Im Jahr 2023 betrug der Verbrauch 328m3, im 2024 339m3 und im Jahr 2025 knapp 371 m3. Ausserdem werden hier die Kategorien Abfall/Rezyklate, welche Haushaltsmüll, Aluminium, Papier, Glas, PET und Elektroschrott beinhaltet, bilanziert.
142 000 KWh
Stromverbrauch
(Zollikofen)
60 500 KWh
Solarstrom-Produktion
(Zollikofen)
371 m3
Wasserverbrauch